Jeder Stein steht für ein Schicksal

Unter diesem Motto wurden am 14. Mai 2018 im Stadtgebiet Ludwigshafen an sieben Orten neue Stolpersteine verlegt, die an Menschen erinnern, die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung wurden. Die kleine Zeremonie für die Verlegung der Stolpersteine der Familie Diamant in der Mundenheimer Straße 245 wurde von Schülerinnen und Schülern des Heinrich-Böll-Gymnasiums übernommen. Im Unterricht haben sich die jungen Leute mit den Schicksalen von Max, Anni und Arnold Diamant auseinandergesetzt und im Rahmen der Verlegung die Anwohner über die Schicksale, die hinter diesen Namen stehen, informiert.

In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Ludwigshafen setzt Stolpersteine“ fand am selben Abend im jüdischen Gemeindezentrum in Mannheim eine Gedenkveranstaltung statt, die das Leben von Max Diamant würdigte und an Stationen seines Lebens erinnerte. Schülerinnen des Deutsch-Leistungskurses (MSS 10) stellten die von Maurice Kuhn und Doris Diamant-Siebert entwickelte interaktive Web-Dokumentation „Das waren gewonnene Menschenleben – Stationen im Leben von Max Diamant“ vor und umrahmten diese Gedenkveranstaltung musikalisch.

Stolpersteinverlegung Max Diamant (Kompletter Beitrag und weitere Fotos)