Veranstaltungsreihe „Stolpersteine – Was geht mich dieses Schicksal an“

„Das waren gewonnene Menschenleben – Stationen im Leben von Max Diamant“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stolpersteine – Was geht mich dieses Schicksal an“, organisiert vom Verein „Ludwigshafen setzt Stolpersteine e. V.“, stellten Schülerinnen des Deutsch-Leistungskurses (MSS 10) zusammen mit Maurice Kuhn eine interaktive Web-Dokumentation zum Thema „Das waren gewonnene Menschenleben – Stationen im Leben von Max Diamant“ vor. Die Web-Dokumentation, die von Maurice Kuhn zusammen mit Doris Diamant Siebert, der Tochter von Max Diamant, erstellt wurde, zeichnet das Leben Max Diamants nach.

Geboren 1908 als Sohn jüdischer Eltern, muss er aufgrund seiner sozialdemokratischen Einstellung nach Ausbruch des 2. Weltkrieges aus Deutschland fliehen. Die Stationen seines Exils führen ihn von Straßburg über Paris in den spanischen Bürgerkrieg. Während dieser Zeit ist er in mehreren französischen Lagern interniert und engagiert sich danach in der Fluchthilfe für deutsche und spanische Flüchtlinge in Montauban, Marseille und Lissabon. Im Jahr 1942 emigriert er nach Mexiko, wo er nach 1945 Mitbegründer der Gruppe deutschsprachiger Sozialisten wird. Erst 1962 kehrt Max Diamant nach Deutschland zurück, wo er im Jahre 1992 stirbt.

Die ganze interaktive Web-Dokumentation kann man sich unter folgendem Link anschauen: http://story.ludwigshafen-setzt-stolpersteine.de

Betz