Umweltwettbewerb  

Der enorme Zeitaufwand vor den digitalen Geräten zu Hause und das fehlende soziale Lernen durch eine positive Gruppendynamik sind sowohl für die Schüler*innen, als auch für die Lehrer*innen momentan sehr anstrengend und herausfordernd. Zudem sind die Freizeitaktivitäten, die meist eine gewisse Ablenkung im Alltag ermöglichen, aufgrund der Corona-Situation sehr eingeschränkt.

Deshalb organisierte die SV den freiwilligen Umweltwettbewerb, um den Schüler*innen und Lehrer*innen eine Ablenkungsmöglichkeit von ihrem anstrengenden und herausfordernden Alltag bieten zu können. Des Weiteren strebte der dreiwöchige Umweltwettbewerb durch seine wöchentlichen Challenges das nachhaltige Engagement der Schüler*innen und Lehrer*innen an. Nachhaltigkeit ist ein präsentes und wichtiges Thema, das nicht nur die Welt, sondern auch das HBG seit einer langen Zeit prägt. Allgemein wird unter Nachhaltigkeit das Bestreben verstanden, die Bedürfnisse der Gegenwart zu befriedigen und dabei zu gewährleisten, dass auch die Befriedigung der Bedürfnisse künftiger Generationen sichergestellt ist. Hinzu kommt, dass die Nachhaltigkeit sich aus dem Zusammenspiel von sozialer, ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit ergeben soll, wobei die Problematik darin liegt, dass die Einzelaspekte nicht selten konträre Ziele verfolgen.      

Die Challenge der ersten Woche war das Spazierengehen. Man konnte mithilfe einer Tracking-App seine zurückgelegte Strecke aufzeichnen oder die Länge der Strecke angeben.

Die zweite Woche des Wettbewerbs war die sogenannte „veggie week“. In dieser Woche sollten die Wettbewerbsteilnehmer sich auf eine umweltbewusste vegetarische Ernährung konzentrieren. Zudem konnte man bei der Zubereitung des Essens seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Das Motto der dritten und somit letzten Woche des Umweltwettbewerbs lautete „Do it yourself!“. Da heutzutage sehr viel Plastik weggeworfen wird und ca. 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Kunststoff im Meer enden, sollte in dieser Woche besonders viel Wert auf Recycling und DIYs gelegt werden.

Für die erste Challenge wurde die zurückgelegte Strecke, für die zweite Challenge die Anzahl der Tage, an denen auf den Fleischkonsum verzichtet wurde und für die letzte Challenge wurden die Bilder der DIYs an unseren Vertrauenslehrer Herr Barth zugesendet, welcher die Ergebnisse mithilfe einer Excel-Tabelle auswertete.

Den ersten Platz der Schüler*innen belegt Josephine Herrmann (9a), der zweite Platz wird von Elina Mitsch (8a) belegt und der dritte Platz geht an Katharina Günther (MSS 10). Der erste Platz der Lehrer*innen geht an Frau Zimmermann, der zweite Platz wird von Herr Barth belegt und den dritten Platz gewann Frau Frommhold. Natürlich verleiht die SV den ersten drei Plätzen der Schüler*innen und Lehrer*innen Preise.

Schlussendlich hat der Umweltwettbewerb für Spaß und Abwechslung im Alltag gesorgt.